
Ross „The Boss“ Friedman
Ross „The Boss“ Friedman (Wiki) ist eine Schlüsselfigur im Heavy Metal und eine lebende Manowar Legende.
„Ich liebe euch Deutsche besonders, weil ihr so loyale Leute seid, großartige Heavy Metal-Fans“ Ross Friedman
Der Architekt des epischen Metal-Sounds
Als Gründungsmitglied von Manowar prägte er mit seinem einzigartigen Gitarrenspiel den Sound der Band und damit den gesamten True Metal. Doch seine Karriere reicht weit über Manowar hinaus - von den Pioniertagen des Punk-Rock mit den The Dictators bis zu seiner Solokarriere und anderen Projekten.
Frühes Leben und musikalische Wurzeln
Ross Friedman wurde am 3. Januar 1954 in New York City geboren. Schon in jungen Jahren entwickelte er eine tiefe Leidenschaft für Musik. Inspiriert von Jimi Hendrix, Ritchie Blackmore und Jimmy Pagebegann er früh mit dem Gitarrenspiel. Seine Vielseitigkeit zeigte sich bereits in seinen frühen Jahren, als er sich sowohl im Rock als auch im aufkommenden Punk bewegte.
Seine erste bedeutende Band waren The Dictators, eine der ersten Punk-Rock-Bands überhaupt. Mit ihnen veröffentlichte er Alben wie Go Girl Crazy! (1975), das als Meilenstein des frühen Punks gilt. Doch seine wahre Bestimmung fand er im Heavy Metal, als er in den späten 70ern Joey DeMaio traf.
Die Geburt von Manowar
1979 traf Ross „The Boss“ Friedman während einer Tournee auf Joey DeMaio. Beide teilten die Vision, eine Band zu gründen, die den reinsten, epischsten und kraftvollsten Heavy Metal spielen würde. Diese Vision wurde 1980 mit der Gründung von Manowar Wirklichkeit.
Bereits das Debütalbum Battle Hymns (1982) zeigte Friedmans prägenden Stil. Seine epischen Riffs, blitzschnellen Soli und seine Fähigkeit, rohe Power mit melodischer Tiefe zu verbinden, wurden zum Markenzeichen der Band. Alben wie Into Glory Ride (1983), Hail to England (1984) und Kings of Metal (1988) machten Manowar zu einer der einflussreichsten Formationen des True Metal.
Seine wichtigsten Beiträge zu Manowar:
- Epische Riffs: Sein kraftvolles, melodisches Gitarrenspiel gab Manowar ihren einzigartigen Klang.
- Präzise, schnelle Soli: Ein Mix aus klassischer Virtuosität und roher Energie.
- Songwriting: Maßgeblicher Einfluss auf einige der größten Hymnen der Band.
- Bühnenpräsenz: Seine energiegeladenen Performances machten ihn zu einer zentralen Figur der Live-Shows.
Doch 1988 verließ er die Band und widmete sich neuen musikalischen Herausforderungen.
Nach Manowar: Neue Wege und Solokarriere
Nach seinem Abschied von Manowar blieb Friedman der Musik treu. Er kehrte zunächst zu seinen Punk-Wurzeln zurück und arbeitete wieder mit The Dictators zusammen. Doch seine Leidenschaft für Heavy Metal war ungebrochen. In den 2000er-Jahren startete er eine Solokarriere und veröffentlichte mehrere Alben, die seinen unverkennbaren Stil weiterführten.
Seine Band Ross The Boss veröffentlichte Werke wie New Metal Leader (2008) und Hailstorm (2010), die von Fans und Kritikern gefeiert wurden. Er blieb aktiv in der Szene, spielte in verschiedenen Projekten und gastierte auf Festivals weltweit.
Weitere Projekte und Kollaborationen:
- Death Dealer: Eine Power-Metal-Band, die den klassischen True-Metal-Sound weiterträgt.
- The Dictators NYC: Wiederbelebung seiner frühen Punk-Wurzeln.
- Gastauftritte: Beteiligung an zahlreichen Bands und Metal-Events.
Musikalischer Stil und Einfluss
Ross „The Boss“ hat einen unverwechselbaren Stil, der ihn zu einer Ikone der Gitarrenszene macht. Seine Markenzeichen sind:
- Kraftvolle Riffs: Präzise, episch und voller Energie.
- Melodische Soli: Eine perfekte Mischung aus Geschwindigkeit und Gefühl.
- Klassische Einflüsse: Strukturiert und durchdacht komponiert.
- Unverfälschter Metal-Sound: Keine Kompromisse, kein Mainstream - nur purer True Metal.
Viele Gitarristen im Power Metal und True Metal nennen ihn als eine ihrer wichtigsten Inspirationsquellen. Ohne ihn wäre der Sound von Manowar und das gesamte Genre nicht dasselbe.
Live-Performances und Bühnenpräsenz
Auf der Bühne ist Ross „The Boss“ eine Naturgewalt. Sein energischer Spielstil und seine charismatische Präsenz machen jedes Konzert zu einem Erlebnis. Besonders beeindruckend ist seine Fähigkeit, auch nach Jahrzehnten im Musikgeschäft mit derselben Leidenschaft und Intensität zu spielen wie zu Beginn seiner Karriere.
Highlights seiner Live-Auftritte:
- Dynamische Soli: Mitreißend und technisch brillant.
- Interaktion mit dem Publikum: Starke Verbindung zu den Fans.
- Authentisches Stage-Feeling: Keine Showeffekte, sondern pure Metal-Power.
Vermächtnis und Bedeutung für den Metal
Ross „The Boss“ Friedman ist weit mehr als nur ein ehemaliger Gitarrist von Manowar - er ist eine Ikone des Heavy Metal. Sein Einfluss reicht weit über seine Zeit bei der Band hinaus. Mit seinem innovativen Spielstil, seinem unermüdlichen Engagement für die Szene und seiner kompromisslosen Hingabe an den True Metal hat er ein musikalisches Erbe geschaffen, das Generationen von Musikern und Fans inspiriert.
Sein Name steht für Authentizität, musikalische Exzellenz und eine unerschütterliche Hingabe an die Werte des Metal. Ob mit Manowar, seiner Solokarriere oder anderen Projekten - Ross „The Boss“ bleibt eine der prägendsten Figuren in der Geschichte des True Metal.
Fazit: Der wahre König der Metal-Gitarre
Ob als Gitarrist von Manowar, als Solo-Künstler oder als Pionier des Punk-Rock - Ross „The Boss“ Friedman ist eine Legende. Sein Einfluss auf den Heavy Metal ist unbestreitbar, und seine Musik lebt weiter. Für alle, die echten, epischen True Metal lieben, bleibt er eine der wichtigsten Figuren der Szene. Hail and Kill!